Mit jungen Menschen über den christlichen Glauben nachzudenken und sie in ihren Lebensfragen zu begleiten ist eine große Chance des Religionsunterrichts an öffentlichen Schulen. Nirgendwo sonst hat man die Möglichkeit mit so vielen Kindern und Jugendlichen das Evangelium zu teilen.
Dafür ist eine solide theologische und pädagogische Ausbildung unabdingbar. Die Evangelische Landeskirche Württemberg ermöglicht den Absolventen/-innen der Evangelischen Missionsschule den Zugang zu diesem Betätigungsfeld. Auch andere Gliedkirchen der EKD haben in einzelnen Fällen Absolventen/innen der Missionsschule in den Schuldienst übernommen.
Viele arbeiten mit einer Teilbeauftragung von bis zu sechs Unterrichtsstunden pro Woche als kirchliche Religionslehrer/-innen. Solche Teilaufträge spielen bei der Finanzierung von vielen freifinanzierten Stellen eine beachtliche Rolle. Vom anerkannten Abschluss her wäre über das Lehrerseminar im Sinne eines Referendariats auch eine Vollanstellung möglich. Allerdings ist es zurzeit faktisch so, dass es aus finanziellen Gründen nur sehr wenige solcher Stellen gibt.
Zunehmend engagieren sich kirchliche Religionspädagogen/-innen auch in außerunterrichtlichen Bereichen wie der Schulseelsorge und anderen sozialen Projekten. Damit verbinden Sie in Ihrer Arbeit das schulische Leben in besonderer Weise mit den Anliegen der Gemeinde und umgekehrt.